Die neue SE.5a Wolseley Viper von Eduard in 1:48 (# 82131 )

Nun ist sie endlich erhältlich – Eduards neue SE.5a im klassischen Quarterscale.
Ob sich das Warten gelohnt hat, möchte ich im folgenden kleinen Beitrag klären …

Der Karton ist randvoll gefüllt:


Die beiden Hauptspritzlinge mit den Plastikteilen sind absolut auf der Höhe der Zeit:


Da macht alleine schon das reine Betrachten Spaß:


Und dies gilt erst recht beim Begutachten der Details – das fängt schon bei den beiden Rumpfhälften an:

Alleine die außen angegossenen kleinen Details – sagenhaft:


Auch die Tragflächen vermögen auf ganzer Linie zu überzeugen:

Dezent angedeutete Strukturen, unglaublich feine Kabel und Leitungen und die in die Tragflächen eingelassenen Umlenkrollen für die Ruder gehören zum Besten, was Spritzguss derzeit zu bieten hat!

Auch der Cockpitboden – erste Sahne!


Um diesen Boden herum entsteht dann ein Flugzeugführerraum, der mit allem, was das Herz begehrt ausgestattet ist:

Seinen Abschluss findet das Cockpit mit dem Rumpfaufsatz:

Das zu sehende Sichtfenster wird mit einem Klarsichtteil sowie einem dazugehörigen Photoätzteil detailliert:


Die beiden MGs sind recht ordentlich wiedergegeben – die Führungsschiene (Foster mount von 1916) des Lewis MG könnte aber noch einige Details vertragen:

Wer da nachbessern möchte, findet auf der Internetseite von WingNutWings einige aufschlussreiche Detailphotos …

Der Motor (beide Varianten liegen ja schon bei) ist einfach aufgebaut, aber mehr als ausreichend detailliert;
auch die Kühlermasken für beide Motorvarianten liegen bei:

Und natürlich drei verschiedene Propeller:

Die Fahrwerke (zwei Varainten!), die Baldachin- sowie die Tragflächenstreben sind hervorragend detailliert und einmalig gut gegossen:

Für die rechts oben zu sehenden Inspektionsfenster …


… hat man sich in Obrnice etwas wirklich absolut Überzeugendes einfallen lassen:
Nach der Lackierung der Umlenkrollen wird das Ganze mit einem transparenten Dreieck verschlossen:


… und dann wird dieser Baugruppe noch mit einem Photoätzteil der letzte Schliff verpasst:

Eine „Operation“, auf die in der Bauanleitung detailliert eingegangen wird:

Feiner geht es nun wirklich kaum noch!

Die transparenten Teile finden sich am eduardtypischen Klarsichtrad:


Eine bereits farblich bearbeitete Platine mit Ätzteilen …


… sowie ein kleiner Bogen mit selbstklebenden Masken …


… schließen den Bausatzinhalt ab:


Die Bauanleitung wartet zunächst mit einer recht ausführlichen historischen Einleitung zum Vorbild auf:

„Daumen hoch!“ dafür – so hätten wir gerne alle Bauanleitungen!
Und da wir es mit einem Bausatz zu tun haben, der auch bereits mit den Teilen für die Hispano-Suiza Motorvariante versehen ist, sind einige Teile als „not for use“ gekennzeichnet:

Die eigentliche Montage wird in Bauschritten bis in´s kleinste Detail erläutert und sollte eigentlich niemanden vor unüberwindliche Hindernisse stellen:

Ein recht großer Bogen mit Markierungen für Maschinen des RFC sowie der USA …

…ermöglicht folgende Lackierungsvarianten:

Farbangaben wie immer nach dem Gunze Farbsystem:


Wir haben es einmal mehr mit dem typischen Eduard „rundum Sorglos“-Paket zu tun:
In der PROFIPACK-Schachtel findet sich alles, was wir Modellbauer benötigen, um daraus ein wahres Schmuckstück zu zaubern und ich glaube, dass ich mich nicht allzuweit aus dem Fenster lehne, wenn ich schreibe: Dieser Bausatz steht auf der gleichen Stufe wie der 1:32er Kit von WingNutWings!

Erhältlich im online-shop von Eduard.

Dr. Michael Brodhaecker, Lingen