T3 Transporter Truck Double Cab 1:35 Takom (#2014)

Neben den bekannten Platzhirschen wie z.B. Tiger und Panther sind Unterstützungsfahrzeuge weiter schwer im Kommen. Takom hat sich z.B. der T3 Reihe angenommen die sowohl zivil als auch bei der Bundeswehr rege Nutzung findet.

Original

Der T3 Transporter wurde von 1979 bis 1992 als Nachfolger des T2 hergestellt. Je nach Ausstattung verfügte das Fahrzeug über einen Benzinmotor zwischen 37 – 82 kW oder einen Dieselmotor mit 37 – 51 kW Leistung. Die Nutzlast betrug zwischen 0,61 und 1,24 Tonnen, wobei das zul. Gesamtgewicht zwischen 2,0 und 2,7 Tonnen lag. Die Pritschenversion mit Doppelkabine war nicht nur bei Handwerkern und Bauunternehmen recht beliebt. Die Bundeswehr nutzte den Pritschenwagen von 1988 bis 1995 mit 4340 Einheiten.

Das Modell

In der Box finden wir:

  • 3 Gussäste aus grauem Polystyrol
  • 1 Gussast mit Klarsichtteilen
  • 4 Reifen aus Weichplastik
  • 1 Decalbogen
  • Bauanleitung

Karosserie

Die Karosserie finden wir als ein Bauteil vor, von dem lediglich einige Stützstreben abgetrennt werden müssen.


Der erste Eindruck ist absolut positiv. Die Gravuren sind knackscharf und die Details (Lüftungsgitter) sehr fein. Unsauberkeiten konnten wir keine feststellen.

Gussast „A“

Der Gussast „A“ enthält diverse Kleinteile wie z.B. Felgen, Federung, Türen und auch den Kühlergrill.


Sämtliche Bauteile zeigen sich ohne Fehler und Tadel. Gussgrat, Sinkstellen und Brüche sind keine zu finden.

Gussast „B“

Weiter geht es mit dem Fahrzeugboden, Sitzbänken und der Innenseite der Türen.

Details wo man hinschaut. Die Sitze sind wunderschön „eingedellt“ und der Motor, von dem man später leider nicht mehr viel sehen wird, strotzt vor Details.

Gussast „D“

Die Ladefläche finden wir am Gussast „D“. Spriegel und Plane liegen dem Bausatz leider nicht bei.

Erfreulicherweise lässt sich die Heckklappe auch herunter geklappt darstellen.

Klarsichtteile

Der Gussast mit Klarsichtteilen zeigt sich recht umfangreich – recht ungewöhnlich im Militärbereich.

Schlieren konnten wir keine erkennen und die Scheinwerfer zeigen eine sehr schöne Struktur.

Reifen

Die Reifen bestehen wohl oder übel aus Weichplastik und verfügen über keine Beschriftung der Flanken.

Decals

Der Decalbogen ist zwar recht klein, ist aber fehlerfrei und recht fein gedruckt.

Bauanleitung

Die Bauanleitung ist absolut übersichtlich und leicht verständlich. Hier und da finden sich einige wenige textliche Hinweise in englischer Sprache.

Bei den Markierungsvarianten gibt Takom uns 3 Optionen:

  • eine generische Bundeswehrversion
  • ein Fahrzeug der libanesischen 12th Mechanized Brigade, April 2011
  • eine zivile Version mit dem Firmennamen „Stickel“

Fazit

Takom hat hier mal wieder ein Näschen bewiesen für Themen an die sonst kein großer Hersteller. Die Qualität des Bausatz ist über jeden Zweifel erhaben und verspricht ein angenehmes Bastelvergnügen. Die Idee das Logo im Kühlergrill lizenzrechtlich so zu entschärfen, dass es mit wenig Aufwand zu vervollständigen ist, ist schlichtweg genial. Dioramenbauer werden die Möglichkeiten schätzen die Türen offen darstellen zu können und auch die Lenkung eingeschlagen darstellen zu können. Spriegel und Plane wären sicherlich als Beigabe schön gewesen, sollten aber auch in Eigenregie recht einfach zu erstellen sein. Durch die zivile Nutzung des T3 ergeben sich für den Modellbauer unzählige Möglichkeiten.

Absolut zu empfehlen !

Erhältlich im Online Shop von Modellbau König