Nach unserem ersten Baubericht zum neuen Revell Fendt 728 Vario mit dem Hauptrahmen folgten nun im zweiten Teil …
Die hintere Hebemechanik und Anschlüsse sind Konstruktiv so gelöst, das diese ebenso aus wenigen Bauteilen zusammengesteckt werden können. Dank der guten Konstruktion lassen sich alle Teile sehr gut zusammensetzen:

Alle Teile können ausschließlich gesteckt werden:

Die Hydraulikstempel ebenso wie das Gestänge werden auch hier nur eingerastet:
Fertig angebaut sieht das Ganze schon sehr gut aus:

Somit wären Rahmen, Achsen und Anbauteile für den Farbauftrag vorbereitet.
Auch wenn es nicht exakt dem FENDT Grün Farbton entspricht, habe ich hier einen RAL 6001 Smaragdgrün verwendet:

Im Gesamtbild schaut das am Ende auch sehr gut aus. Bei Bildrecherchen habe ich diesen Traktor auch in einer schwarzen Lackierung gefunden. Im Netz gibt es sehr viele Vorbilder anhand deren sich man mit der Kolorierung orientieren kann. Ich denke, dass später in der Bauanleitung aber auch Lackiervorschläge zu finden sind.
Obwohl dem später im Handel erhältlichen Bausatz auch verchromte Bauteile beiliegen, musste ich diese farblich selbst gestalten.
Der FENDT Schriftzug, vorne an der Haube wurde mit Chromfolie belegt …
… mit einem Spitzen Zahnstocher gut angedrückt, sodass die Buchstaben auch gut zu erkennen sind …
… und mit Matt schwarz lackiert:
Nach dem Trocknen der Farbe wurde diese so abgerieben, dass die Chromfolie der Buchstaben wieder sichtbar wird und in den Vertiefungen die schwarze Farbe verbleibt:


Die Front mit ihren Scheinwerfern ist hier dann auch farblich fertig gestaltet.
Nun geht es an den Felgen weiter. Wie am Original zu erkennen ist, sind die Radmuttern alle silberfarbig. Das möchte ich auch am Modell sehen. Hier sind 40 Radmuttern farblich zu gestalten. Man kann noch so eine ruhige Hand haben – irgendwann geht dann doch ein Pinselstrich daneben und man muss das Missgeschick wieder korrigieren.
Hier habe ich mich für eine Maskierung der Radmuttern entschieden. Mit einem 5 mm Locheisen wurden 40 kreisrunde Stücke ausgestanzt:

Ziemlich in der Mitte wurde mit einem 2,5 mm Stanz- Eisen meines „Punch & Die“ Sets wiederum ein Loch gestanzt:

Den so erhaltenen „O“ Ring …
… konnte ich nun passgenau um die Radmuttern legen:

Damit auch keine Farbe unter die Maskierung läuft wird mit einem Zahnstocher das Ganze noch richtig angedrückt:

Sind alle Radmuttern maskiert kann lackiert werden:
Nach erfolgter Lackierung wird die Maskierung wieder abgezogen und man erhält eine saubere Farbgrenze wenn man die Maskierung richtig angedrückt hat:

Tipp: Nicht zu viel Farbe beim ersten Auftrag verwenden sondern lieber noch einmal zweites Mal darüber gehen.
Nachdem noch eine Glanzlackschicht aufgebracht wurde …
… konnten auch die Gummireifen aufgezogen werden:
Nun sind Felgen und Reifen fertig gestaltet und können an den Achsen montiert werden. Somit ist das Fahrgestell mit Motor, Achsen, Reifen und der ganzen Mechanik am Heck soweit fertig:
Im dritten und letzten Teil folgt dann der Zusammenbau der Fahrerkabine.
Guido Kehder, Elsdorf














