MiniArt ist ja bekannt dafür, selbst aus dem schlichtesten LKW ein filigranes High-End-Modell zu machen. Und genau das passiert hier wieder: Mit dem G7117 Repair Truck bringen sie eine der spannendsten Varianten des Chevrolet 1,5-Tonners auf den Basteltisch – eine mobile Werkstatt mit allem Drum und Dran …
Schon die Box-Art lässt erkennen, was der Bausatz zu bieten hat.
Der Bausatz basiert auf MiniArts bewährter G7107/G7117-Plattform.
Im Karton finden sich:
- jede Menge fein detaillierte Spritzlinge – 32 Stück an der Zahl,
- Fotoätzteile und eine Metallkette,
- eine voll ausgestattete Werkstatt mit Werkzeug, Regalen und Ausrüstung,
- mehrteilige Kabine mit Motor und geöffnet darstellbarer Haube,
- und natürlich: die typische Frontwinde der G7117-Version.
Dazu kommen verschiedene Markierungsoptionen und optional eine Plane für die Ladefläche.
Werfen wir nun einen Blick auf die Spritzlinge in alphabetischer Reihenfolge. Die allgemeine Qualität ist hinlänglich bekannt, deswegen werde ich nur zu ausgewählten Bauteilen einen Kommentar abgeben. Ansonsten sollten die Bilder für sich sprechen.
Spritzling A
Sehr schön wiedergegeben der Herstelleraufdruck auf den Motorabdeckungen und auch die Aufdrucke auf den Reifenflanken:


Spritzling Ab

Spritzling Ac

Spritzling Ad

Einfach genial die Umsetzung des Schlauches für den Schneidbrenner:

Spritzling Ae

Spritzling Af:

Spritzling Ah:

Spritzling Ak:

Spritzling B

Die sehr schön umgesetzte Plane, die optional verwendet werden kann:

Spritzling Ce
Zwei verschiedene Frontgrillversionen im filigranen Design, leider ist einer davon beschädigt:

Spritzling D

Spritzling Db

Die nächsten Spritzlinge sind an jeweils einem Ast vereint:



Ein paar Details aus den vorher gezeigten gemischten Spritzlingen:


Der transparente Gussrahmen:

Und die beigefügte Kette …

… sowie der Ätzteilebogen:

Details, Details, Details
Wer unsere Freunde von MiniArt kennt, weiß, dass man hier keine groben Kompromisse erwarten darf. Das Fahrgestell ist wunderschön umgesetzt – mit Querstreben, Federung, Bremsleitungen und allem Drum und Dran.
Der Innenraum ist fein graviert, die Werkstatt-Ausrüstung liebevoll gestaltet. Es gibt Werkzeugkisten, Kanister, Zangen, Schraubenschlüssel, Werkbänke – alles, was man braucht, um im Feld mal schnell einen Motor zu zerlegen.
Ein Highlight: Die Motorhaube lässt sich geöffnet bauen, und der Sechszylinder-Motor ist wirklich sehenswert. Perfekt für alle, die ihre Modelle gerne „mit Seele“ zeigen.
Bau & Anspruch
Aber Vorsicht: Das hier ist kein Wochenendprojekt.
MiniArt bleibt MiniArt – sprich: viele Teile, filigrane Bauteile und Passungen, die Millimeterarbeit verlangen.
Die Kabine besteht aus mehreren Einzelelementen, die exakt ausgerichtet werden wollen. Trockenanpassen ist Pflicht.
Für Einsteiger kann’s frustrierend werden, für erfahrene Bastler ist es dagegen genau das Richtige: anspruchsvoll, aber am Ende absolut lohnenswert.
Bemalung & Varianten
MiniArt legt wieder mehrere Decal- und Bemalungsoptionen bei.
Wer es lebendiger mag, kann mit Alterung, Rost und Staub einiges rausholen. Gerade bei so einem Werkstatt-Truck bieten sich abgenutzte Lackierungen und verschmierte Flächen richtig an:
Und mit den schönen Decals („Printed by Cartograf“) wird es beim Dekorieren keine Probleme geben:

Fazit
MiniArt liefert mit dem G7117 Repair Truck einen echten Hingucker.
Kein „schnell mal zwischendurch“-Projekt, sondern ein Modell, das Zeit und Geduld will – aber dafür mit einem echten Highlight im Regal belohnt.
Erhältlich bei Der Sockelshop
Thomas Unger, Adelsdorf























